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James Joyce und Feldkirch

Manchmal sind es nur kleine, fast unsichtbare Zeichen in einer Stadt, in einem Dorf, die die Vorübereilenden mit einem Schriftsteller, einer Schriftstellerin verbinden. So ist es auch in Feldkirch in Vorarlberg (Österreich), wo solch kleine Zeichen an einen ganz Großen erinnern: James Joyce (1882-1941).


Auf dem Weg von der Feldkircher Innenstadt zum Bahnhof durchquert man - wenn man möchte - die James Joyce Passage. Auch im Bahnhof selbst wird auf den irischstämmigen Autor hingewiesen. Bildnachweis: privat


James Joyce wurde 1882 in Dublin geboren und wuchs in einer zunächst wohlhabenden, später verarmten Familie auf. Früh zeigte sich sein literarisches Talent, er schrieb mit 9 Jahren sein erstes Gedicht. Nach seinem Studium zog er ins europäische Exil und lebte kurze Zeit in Zürich, ging dann aber nach Triest, wo er als Lehrer arbeitete und seine ersten bedeutenden Werke entstandenen. 

1915 floh James Joyce mit seiner Familie aus dem kriegsgeprägten Triest in Richtung Schweiz. Am Bahnhof von Feldkirch wurde er dabei beinahe als „feindlicher Ausländer“ verhaftet, durfte jedoch dank Unterstützung weiterreisen.

Später sah Joyce genau diesen Moment als entscheidend für sein Leben und sein Werk an – insbesondere für seinen berühmten Roman Ulysses. Heute erinnert eine Inschrift in der Bahnhofshalle daran. Darüber hinaus trägt eine Passage, die von der Feldkircher Innenstadt Richtung Bahnhof führt, seinen Namen.

Joyce, geboren in Dublin, zählt zu den wichtigsten Autoren der Moderne. Sein Leben führte ihn über mehrere europäische Städte, darunter Zürich und Paris, wo er seine bedeutendsten Werke schrieb.




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